erdgas


Sie waren die Kultband einer ganzen Generation und beeinflußten mir ihrer Musik nicht nur die Lebensart der Menschen nach der Jahrtausendwende, sondern auch die gesamte Musikwelt, die Politik, Kunst und Kultur. Und nicht zu Unrecht wurde ihr Musikstil als Musikpolitik bezeichnet, obwohl sie in ihren Liedern gänzlich ohne oder mit oberflächlich vollkommen sinnlosen Texten auskamen.

Ihren Anfang machten die ursprünglich drei Bandmitglieder Mario Wienerroither (Der General), Andreas Aigner (Der Schlüsselmeister) und Dominik Haider (-) im September 1995; jedoch stand die Musik vorerst noch nicht im Vordergrund und sollte erst zehn Jahre später ihr Schaffen beeinflussen. Was niemand vermutet hatte war, daß die Kurzgeschichten, die in dieser Zeit entstanden, quasi als manipulierende Psycholiteratur diente, die sich spätere Zuhörer durch ihren Inhalt zu willigen Geißeln machte.

Dieses Konzept wurde bereits eingesetzt, um den Iran von Abdullah zu befreien. Mit Erfolg. Und deshalb schlug Dominik Haider dieses Verfahren auch für den Erfolgskurs von ERDGAS vor.
Ihr erster Live-Auftritt (1999) war der Startschuß des kometenhaften Aufstiegs einer schimmernden Ikone der Musik. Wider Erwartungen trug dieses Live-Spektakel vor einem Publikum von 130 ahnungslosen Opfern dazu bei, ein nicht zu stoppendes Echo der Euphorie zu erschaffen. Die folgenden Konzerte verliefen ähnlich, mit dem Unterschied, daß bereits nicht viel später danach Konzerthallen im Ausmaß von 13000 Fans gefüllt wurden.

Die internationalen Charts waren ausgelastet mit Hits wie "Schlüsselmeister, geh' Du ans Telefon", "Der Picknick und das Biest", "Humobaby Spezial Deluxe" oder "Der Mann mit dem guten Humor". Interviews mit der Band selbst wurden rar, und die letzten arteten immer in blutigen Gerangeln der Groupies in den Hotellounges aus. Das Erdgasmarketing erreichte mit Psychotests, Schul-Equipment, Stofftieren, T-Shirts, Postern, Aufklebern, Brett- und Computerspielen, Kinofilmen und Kondomen seinen Höhepunkt. Innerhalb eines halben Jahres (August-Dezember 2005) verkauften sie 57 Millionen Alben und 34 Millionen Maxi-Singles und erreichten somit vierzehnfach Platin.

Außerdem erhielt Erdgas Auszeichnungen wie den Grammy (9 mal), MTV Music-Award (4 mal), den Bambi (für ihren Kinohit "Erdgas") und elf Oskars (für den folgenden Kinohit "Erdgas II", die Filmmusik an Stephen Spielbergs "GasChamber" und für die besten Special Effects in der Musik.) Andreas Aigner erhielt 2008 den Nobelpreis für Musikpolitik, Mario Wienerroither wird Präsident von Kuba und Dominik Haider, der bereits 2002 bei Erdgas ausgestiegen war, kaufte sich 12 Ferraris, erwarb das Unternehmen BMW und stürzte mit seiner Wirtschaftstaktik Rußland in finanzielle Engpässe. Man schätzte das Barvermögen der Erdgas-Crew auf rund 7,8 MIlliarden Schilling, ohne dabei das Landgut, den Privatbesitz und die eingekauften Unternehmen zu berücksichtigen.

Doch je höher die Erfolgskurve stieg, desto tiefer sollte sie später fallen. Drogenmißbrauch, Hurerei, Alkoholexzesse und schwere Krankheiten prägten das Jahr 2009. Kubas Präsident Mario Wienerroither, der Zeit seines Lebens als großer Frauenheld galt, gab zwar zu Protokoll, er hätte die 16-jährige Nina…, wurde aber trotz Beweisen, vierzehn Augenzeugen und Videoaufnahmen freigesprochen.

Doch sein Glück hielt nicht lange. In Saudi-Arabien war Erdgas unbekannt und sein Verhältnis mit der 17 jährigen Moslemin Kajizite Sibel brachte ihm den schnellen Tod durch Erhängen. Andreas Aigner gab zu diesem Anlaß ein Live-Konzert am Ort des Geschehens. 'Ein Auge zu und zwei offen' stand dabei im Vordergrund. George Bush kündigte den Sturz Rußlands an. Der in Diplomatie und Existenzfragen geübte, ehemalige Philosophiestudent, Nobelpreisträger, 4-facher Oskar-Preisträger und Erdgas-Mitglied Prof. DDr. Sir Andreas Aigner aus Linz-Leonding wollte seine Gabe nützen, um den Konflikt, oder gar den dritten Weltkrieg zu verhindern, wurde jedoch im Laufe eines Außenbesuches in Leningrad zu Versuchszwecken gefangengenommen und gefoltert.

Als man ihn nach viermonatiger Abstinenz freiließ, erlitt er den Hirntot und starb.

Zu Lebzeiten galt Erdgas als die Richtlinie für eine ganz spezielle Art zu leben. Einer gesamten Bevölkerungsschicht wurde dies zum Verhängnis und brachte vielen Elend, Hungersnöte, Mißgeburten, Vergewaltigung, Verderben und Tod. Diese Zeit der Apokalypse würde ein halbes Jahrhundert später als dunkles Zeitalter der Verdammnis bezeichnet werden.

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